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Ein Ort der Seelenruhe

Freunde und Förderer der Bergkapelle Am Eichkamp Korbach- Hillershausen e.V. wollen eine Kapelle bauen.

 

Ein bisschen erinnert der Entwurf an den Steinkreis von Stonehenge.
Etwa sieben Meter hohe Steinstelen sind in der Form des christlichen Fisch- Symbols gruppiert.
Als Landmarke sollen sie schon von weitem sichtbar sein. „Die Räume zwischen den einzelnen

Stelen sollen unverschlossen bleiben, um so den Blick aus dem Inneren in die Umgebung zu

ermöglichen, während gleichzeitig die Sonnenstrahlen und das Tageslicht durch diese

Zwischenräume für interessante Lichtreflextionen in Inneren sorgen“,

erklärt Architekt Christoph Hesse den Entwurf.

In die Stelen eingearbeitete hölzerne Sitznischen sollen zum Verweilen einladen.

Die Kapelle wird überdacht und nachts von innen beleuchtet sein.

Sie kann für Veranstaltungen genutzt werden, z.B. für eine standesamtliche Hochzeit, sagt Hesse.

Das Konzept greift die Tradition der Votivkapellen auf. Sie werden als Zeichen des Dankes für die

ettung aus einer Notlage oder mit der Bitte um Erfüllung eines Wunsches gestiftet.

Das Hillershäuser Bauwerk soll allerdings als überkonfessioneller, spiritueller Ort allen Besuchern

ermöglichen zur Ruhe zu kommen und Kraft zu schöpfen.

„Sie soll ein Ort für Dankbarkeit und Seelenruhe sein“,

sagt Kilian Emde vom neu gegründeten Förderverein, der das Projekt vorantreibt.

Auch touristische Aspekte werden aufgegriffen:

Die Kapelle könnte ein Anziehungspunkt werden für Wanderer, Radfahrer, Spaziergänger,

Touristen und natürlich für die Hillershäuser selbst.

Die Lage ist günstig am Zubringer zum Prämium- Wanderweg „Sauerland- Höhenflug“,

auf der Grenze zwischen Hessen und Nordrhein- Westfalen.

 

 

Pressemitteilung:

Einwohner von Hillershausen wünschen sich eine Kapelle am Ortsrand
Eine Gruppe von aktiven und heimatverbundenen Bürgerinnen und Bürgern setzt sich für
den Bau einer Kapelle am Ortsrand des Korbacher Stadtteils Hillershausen ein. Entstehen
soll sie in unmittelbarer Nähe des weithin sichtbaren Friedenskreuzes und soll ein „Open
Mind Place“ werden, ein Ort der Entspannung, Besinnung und Begegnung. Landrat Dr.
Reinhard Kubat und die Leiterin des Kreisbauamtes, Susanne Paulus, überbrachten den
Initiatoren des Projekts jetzt einen Bauvorbescheid. Das bedeutet, die geplante Kapelle
hat konkrete Aussichten auf Realisierung am gewünschten Ort.
Wie der Landrat bei der Übergabe erläuterte, ist gerade im Außenbereich oft nicht klar, ob
ein Standort sich rechtlich gesehen zur Bebauung eignet. Diesbezüglich sei aber nun Sicherheit
geschaffen und der in Gründung befindliche „Kapellenverein Hillershausen“ kann
in die konkrete Planungsphase einsteigen.
Kilian Emde, der zusammen mit Andreas Geck, Martin Hellwig, Heinz Faupel, Peter Groß
und Karl-Heinz Becker eine der treibenden Kräfte hinter dem Projekt ist, freute sich, zu
dem Temin auch Bürgermeister Klaus Friedrich sowie Ortsvorsteherin Christine Huneck
begrüßen zu können. Er beschrieb in seiner kurzen Ansprache, wie sich die Idee, eine Kapelle
zu errichten, langsam verdichtet hat. „Es war kein spontaner Entschluss, sondern ein
langsamer Reifeprozess, der uns hierher geführt hat“, so Emde. Vorbild seien andere Kapellen
gewesen, besonders im benachbarten Nordrhein-Westfalen, sowie die um den
Medebacher Ortsteil herum entstandenen „Seelenplätze“ bzw. „Open Mind Places“, die
sozusagen als Initialzündung gedient hätten.
Nun wolle man auch in Hillershausen, an einer exponierten Stelle am Zubringer zum Premium-
Wanderweg „Sauerland-Höhenflug“, auf der Grenze zwischen Hessen und Nordrhein-
Westfalen, die jahrhundertelang Schauplatz von Auseinandersetzungen zwischen
Kurköln und Waldeck war, einen Ort des Friedens und der Andacht schaffen.
Das für dieKapelle erforderliche Grundstück kann von Karl-Heinz Becker erworben werden, um das
Projekt einer schnellen Verwirklichung nahezubringen.
Ortsvorsteherin Christine Huneck bezeichnete die geplante Kapelle als wichtiges Gemeinschaftsprojekt,
das den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft stärken werde. Bürgermeister
Klaus Friedrich riet dazu, so schnell wie möglich mit dem Bau der Kapelle zu beginnen,
um den Impuls, der durch den Bauvorbescheid gegeben worden sei, umgehend kreativ zu nutzen.
Ebenso wie der Landrat erklärte auch Friedrich sich bereit, nach Fördermitteln für das Projekt
zu schauen und diese einzuwerben. Immerhin werden die Gesamtkosten auf rd. 90.000
Euro geschätzt. Aber das ist die Kapelle den Initiatoren auch wert, denn sie sind überzeugt,
damit in einer von globalen, aber auch regionalen und individuellen Krisen geprägten Zeit
einen dringend benötigten Ort der Sammlung, des Trostes und der Hoffnung zu schaffen.

 


Genau hier soll die Kapelle einmal stehen, auf einem Grundstück am östlichen Rand des
Sauerlands mit einem Panoramablick auf das Dorf Hillershausen. Unterstützer und Förderer
des Projektes hatten sich zusammengefunden, um die Übergabe des Bauvorbescheids
durch Landrat Dr. Reinhard Kubat zu feiern.
(v.l.n.r.) Bürgermeister Klaus Friedrich, Andreas Geck (IG Kapelle Hillershausen), Landrat
Dr. Reinhard Kubat, Ortsvorsteherin Christine Huneck, Martin Hellwig (IG Kapelle),
Susanne Paulus (Leiterin Kreisbauamt), Heinz Faupel, Kilian Emde, Peter Groß (alle IG Kapelle),
Horst Frese (2.v.r., Koordinator Freigrafschaft Düdinghausen)
Foto: Landkreis Waldeck-Frankenberg

 

 

 

 

Satzung der Freunde und Förderer der Bergkapelle

Am Eichkamp Korbach-Hillershausen

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